Schmuck

Für Männer ist er eher funktionell ausgerichtet, für Frauen hingegen unverzichtbar und aus der glitzernden Modewelt kaum noch wegzudenken: Schmuck. Während Mann sich mit dem Ehering und Uhrenschmuck meist begnügt, haben Frauen heutzutage beinahe jedes Körperteil geschmückt. Als grundlegende Funktion von Schmuckstücken kann deshalb klar das Verschönern des eigenen Körpers gelten. Schmuck ist Ziergegenstand, und das bereits seit tausenden von Jahren.

Seinen Anfang nahm der unaufhaltsame Siegeszug des Schmuckes in der Steinzeit vor über 2 Millionen Jahren. Einfache Anhänger aus Stein, Holz und Knochen wurden den ersten Menschen durch zahlreiche Funde nachgewiesen. Der zunehmenden Bedeutung als Grabbeilage ist es zu verdanken, dass bei Ausgrabungen immer wieder Halsketten, Armbänder und Anhänger aus der Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit zutage befördert werden. Muscheln, Knochen aber auch der häufig in Küstennähe gefundene Bernstein eigneten sich am besten zur Herstellung von Schmuck. Er wurde zur eigenen Körperverschönerung benutzt oder als begehrtes Handelsgut gegen andere lebensnotwendige Produkte eingetauscht.

Bis heute haben sich besonders wertvolle Schmuckgegenstände als Indiz für Wohlstand, Macht und besondere gesellschaftliche Stellung gehalten. Repräsentativen Charakter hatten schon immer königliche Insignien wie Krone, Zepter und Schwert. Diese so genannten Kronjuwelen eines Königshauses bestanden aus einer besonders wertvollen Ansammlung von Schmuck- sowie Kunstgegenständen und symbolisierten den herausragenden Status der Königsfamilie. Andere bekannte Beispiele für symbolische Schmuckgegenstände sind besondere Ringe, die dem Träger Würde, Ansehen und eine Sonderstellung innerhalb der Gesellschaft zuweisen. Auch der Papst trägt einen derartigen Ring an seiner Hand.

Neben den Schmuckgegenständen für den menschlichen Körper gibt es noch anderen Schmuck. Zum Beispiel dient auch der Christbaumschmuck in der Winterzeit zur Verschönerung des Weihnachtsbaumes und hat einen festlichen Charakter. Die Bäume werden mit Figuren, Lametta und Kugeln aus Kunststoff oder anderem Material geschmückt.

Wir kennen aber auch situationsbedingten Schmuck. So wird die Braut bei ihrer Hochzeit einen anderen Schmuck anlegen als bei einem Geburtstag oder einer Beerdigung. Die richtige Wahl der Schmuckgegenstände gestaltet sich allerdings heutzutage problemlos. Unzählige Schmuckhersteller haben sich längst auf ihre wachsende Kundschaft eingestellt und erfüllen so gut wie jeden Wunsch. Spezieller Modeschmuck aus unedlen Materialien bieten dabei besondere Gestaltungsfreiheit, da das Material in Form und Farbe besonders gut variiert werden kann.

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